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Was steht über mich im Internet? Die Checkliste in 10 Schritten
Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit. Notieren Sie jeden Fund mit Adresse der Seite und Datum, bevor Sie etwas unternehmen.
Suchbegriffe festlegen
Ihr Name in Anführungszeichen, dazu Wohnort, Beruf oder Arbeitgeber. Frühere Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Benutzernamen, die Sie verwendet haben.
In mehreren Suchmaschinen suchen
Google, Bing und eine weitere Suchmaschine, jeweils abgemeldet in einem privaten Fenster. Sehen Sie sich mindestens die ersten drei Ergebnisseiten an.
Nach eigenen Bildern suchen
Suchen Sie in der Bildersuche nach Ihrem Namen. In die Bild-Rückwärtssuche einer großen Suchmaschine (etwa Google Lens oder Bing) laden Sie nur Fotos, die Sie selbst zeigen.
Eigene Profile in sozialen Netzwerken prüfen
Was sieht jemand, der nicht mit Ihnen verbunden ist? Prüfen Sie Sichtbarkeit, Profilbild, Kontaktliste und alte Beiträge.
Alte Konten finden
Durchsuchen Sie Ihr E-Mail-Postfach nach „Willkommen“ und „Registrierung“. Vergessene Foren, Shops und Netzwerke tauchen so wieder auf.
Telefon- und Adressverzeichnisse prüfen
Suchen Sie Ihren Eintrag in den bekannten Telefon- und Branchenverzeichnissen, auch rückwärts mit Ihrer Nummer. Wie Sie einen Telefonbuch-Eintrag löschen lassen, ohne dass er wiederkommt, steht auf einer eigenen Seite.
Berufliche Spuren prüfen
Firmenwebsites, Vereinsseiten, Bewertungsportale, Pressemitteilungen. Wenn Sie selbstständig sind, auch Ihr eigenes Impressum und Ihre Branchenbucheinträge.
Datenhändler und Adresshändler fragen
Mit einer Auskunft nach Art. 15 DSGVO erfahren Sie, welche Daten ein Unternehmen über Sie speichert. Die Antwortfrist beträgt in der Regel einen Monat.
Funde ordnen und den Weg wählen
Für jeden Fund gibt es einen passenden Weg: selbst ändern, den Betreiber um Löschung bitten (Art. 17 DSGVO) oder die Suchmaschine um Auslistung bitten. Ob gelöscht wird, entscheidet der Betreiber oder die Suchmaschine.
In drei Monaten wiederholen
Daten tauchen wieder auf, neue Quellen kommen hinzu. Tragen Sie sich einen Termin ein und wiederholen Sie die Schritte 2, 3 und 6 bis 8.
Wenn Sie es geführt möchten
Selfscope enthält zu jedem Schritt konkrete Suchbegriffe, ein Fundprotokoll für Ihren Browser und Mustertexte für Auskunft, Löschung und Auslistung.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Nur für Recherchen zur eigenen Person.